Seiten

Freitag, 24. April 2009

Über Zwanzig-Dollar-Wörter


Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge. (SCHOPENHAUER)

»Widerstehe der Versuchung, ein 20-Dollar-Wort zu benutzen, wenn du ein 10-Cent-Stück zur Hand hast, das den gleichen Zweck erfüllt«, raten STRUNK und WHITE in The Elements of Style. Wählen Sie also schlichte Wörter, denn funkelnde sind aufdringlich und stören. Vermeiden Sie allen Zierrat, alle Schnörkel, Glitzer, Verspieltheit und Selbstverliebtheit. »Sprache ist eine Waffe, haltet sie scharf«, schreibt TUCHOLSKY. Damit meint er nicht etwa das Gefecht mit der spitzen Feder gegen Unrecht, sondern das Bewusstsein des Erzählers für Sprache.

Doch was ist Zierrat? Das sind Fremdwörter, die zeigen sollen, wie weltgewandt, wie klug der Autor ist; Wörter, die einer höheren Sprachschicht angehören; Wörter, die einen Text trivial machen wie wohlklingende, aber nichtssagende Adjektive. Das ist eine Sprache, von der Walter BENJAMIN sagt, dass es eine Schreibtradition gibt, »die sich am Wort berauscht, das bedeutet, den Umgang mit Worten zu einer Art Stil des schönen und faszinierenden Schreibens macht, der sich von seinen Inhalten zu lösen droht«. So wie manch Eiskunstläufer glitzernde Kostüme wählen, um vom Mittelmaß abzulenken, sollen glitzernde Wörter, von Rüschen ganz zu schweigen, von mittelmäßigen Texten ablenken. – Wobei einzelne Pailletten, einzelne »glitzernde Wörtchen« (LICHTENBERG), erst den Stoff zum Funkeln bringen.

LESSING schrieb am 30. Dezember 1743 an seine Schwester Dorothea: »Schreibe wie Du redest, so schreibst du schön«, und GOETHE rund zwanzig Jahre später, am 7. Dezember 1765, an seine Schwester Cornelia: »Merke dies: Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.« (Und änderte so manche ungewöhnlichen Wörter und Wendungen in ihren Briefen.)

»Von Staub bist du gekommen, und zu Staub sollst du werden«, lesen wir in der Bibel, und BÜCHNER schreibt: »Friede den Hütten – Krieg den Palästen.« Einfacher kann man das nicht ausdrücken.

Wählen Sie im Zweifelsfall das weniger bedeutende Wort.

Vorsicht: Kopieren Sie nicht den Stil anderer Schriftsteller


Er las immer Agamemnon statt »angenommen«, so sehr hatte er seinen Homer studiert. (LICHTENBERG)

Es ist geradezu schimpflich, sich nur mit dem Nachahmen zu begnügen. Denn wo wären wir heute, wenn niemand mehr zustande gebracht hätte, als seine Vorgänger. (QUINTILIAN)

Dante Alighieri nennt in seiner Komödie den Virgil mit einem Respekt seinen Lehrer, und hat ihn, wie Herr Meinhard bemerkt, doch so schlecht genützt, eine deutliche Probe, dass man schon damals die Alten lobte, ohne zu wissen warum, sie loben und andere Sachen tun, dieser Respekt gegen Dichter, die man nicht versteht und doch erreichen will, ist die Quelle unserer schlechten Schriften. (LICHTENBERG)
Nehmen Sie sich das Handwerk anderer Schriftsteller als Vorbild, aber vergleichen Sie sich nicht mit ihnen. Sie möchten sicher nicht, dass es Ihnen wie jenem Autor einst beim Ingeborg Bachmann-Preis, zu dessen Text die Juroren erst einmal bemerkten, dass er sie sehr an BUKOWSKI erinnere. Gehen Sie auch nicht mit der Mode. Sie werden nicht berühmt werden, nur weil Sie über das Thema oder in dem Stil schreiben, die gerade in sind. Wichtig ist die Einzigartigkeit des Schriftstellers.

Bitte arbeiten Sie die Werke berühmter Schriftsteller nicht wie in der Schule durch. Niemand lernt durch bloßes Analysieren einen guten Stil schreiben. Kaufen Sie keine Hefte mit den Auslegungen ihrer Werke. Die Interpreten sind stets subjektiv, besonders bei Gedichten: Woher wollen sie wissen, was der Dichter uns sagen will? Manchmal weiß der es selbst nicht. »Feuchtohrige Buben fischen Phrases aus der Schlacht bei Cannä und greinen über die Siege des Scipio, weil sie sie exponieren müssen«, schreibt SCHILLER in den Räubern (vielleicht hat GOETHES Mutter ihren Sohn deshalb ermahnt, möglichst gar nichts zu schreiben ...). Denken Sie an Ihre Schulzeit, als den Jugendlichen nicht nur die Freude am Schreiben genommen wurde, sondern auch am Lesen durch das Durchkauen von Texten und deren Analysen, die bei Klausuren verlangt wurden und deshalb vorher gebüffelt werden mussten. Wie viele Generationen von Abiturienten haben später die Bücher, die sie in der Schule lesen mussten, und die Referate mit deren Deutungen in einem Freudenfeuer verbrannt. Lesen Sie zur eigenen Erbauung, mit Genuss (und manchmal auch nur zur Entspannung).

»Ich wünschte ein Shakespeare zu sein und wurde ein Shaw«, bedauert SHAW. Begehen Sie also nicht den Fehler, den Stil des von Ihnen geschätzten Schriftstellers zu kopieren (es sei denn, Sie wollen ihn parodieren). Schließlich kann man »niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt«, wie François TRUFFAUT sagt. Für LICHTENBERG liegt »das was man tun muß, um wie Shakespeare zu schreiben zu lernen, viel weiter ab als die Lesung desselben«, und Patricia HIGHSMITH fehlt beim »Nachahmen die Begeisterung …, und ohne Begeisterung kann man kein anständiges Buch schreiben«. Auch Jean PAUL warnt vor dem Kopieren:
Um deswillen ist einem jungen Dichter nichts so nachteilig als ein gewaltiger Dichter, den er oft lieset; das beste Epos in diesem zerschmilzt zur Lyra in jenem. Ja, ich glaube, ein Amt ist in der Jugend gesünder als ein Buch – obwohl in spätern Jahren das Umgekehrte gilt. – Das Ideal vermischt sich am leichtesten mit jedem Ideal, d. h. das Allgemeine mit dem Allgemeinen. Dann holet der blühende junge Mensch die Natur aus dem Gedicht, anstatt das Gedicht aus der Natur. Die Folge davon und die Erscheinung ist die, welche aus allen Buchläden heraussieht: nämlich Farben-Schatten statt der Leiber; nicht einmal nachsprechende, sondern nachklingende Bilder von Urbildern – fremde, zerschnittene Gemälde werden zu musaischen Stiften neuer Bilder zusammengereiht – und man geht mit fremden poetischen Bildern um, wie im Mittelalter mit heiligen, von welchen man Farben loskratzte, um solche im Abendmahlwein zu nehmen.
Ein Text wird nicht deshalb literarisch, weil er klingt, als wäre er von Updike, Franzen, Virginia Wolf, Irving, Grass oder Ingeborg Bachmann

Stil ist wie ein Fingerabdruck


Jeder Stil ist einzigartig, nicht nur in der Art des Ausdrucks, sondern auch in der Wortwahl.


Viele Schriftsteller haben ihre Lieblingswörter. KLEIST mag dergestalt und das Wörtchen dass, wie man an diesem berühmten Satz sieht:
Der Graf setzte sich, indem er die Hand der Dame fahren ließ, nieder, und sagte, daß er, durch die Umstände gezwungen, sich sehr kurz fassen müsse; daß er, tödlich durch die Brust geschossen, nach P... gebracht worden wäre; daß er mehrere Monate daselbst an seinem Leben verzweifelt hätte; daß während dessen die Frau Marquise sein einziger Gedanke gewesen wäre; daß er die Lust und den Schmerz nicht beschreiben könnte, die sich in dieser Vorstellung umarmt hätten; daß er endlich, nach seiner Wiederherstellung, wieder zur Armee gegangen wäre; daß er daselbst die lebhafteste Unruhe empfunden hätte; daß er mehrere Male die Feder ergriffen, um in einem Briefe, an den Herrn Obristen und die Frau Marquise, seinem Herzen Luft zu machen; daß er plötzlich mit Depeschen nach Neapel geschickt worden wäre; daß er nicht wisse, ob er nicht von dort weiter nach Konstantinopel werde abgeordert werden; daß er vielleicht gar nach St. Petersburg werde gehen müssen; daß ihm inzwischen unmöglich wäre, länger zu leben, ohne über eine notwendige Forderung seiner Seele ins Reine zu sein; daß er dem Drang bei seiner Durchreise durch M..., einige Schritte zu diesem Zweck zu tun, nicht habe widerstehen können; kurz, daß er den Wunsch hege, mit der Hand der Frau Marquise beglückt zu werden, und daß er auf das ehrfurchtsvollste, inständigste und dringendste bitte, sich ihm hierüber gütig zu erklären. – (Die Marquise von O... (Nach einer wahren Begebenheit, deren Schauplatz vom Norden nach dem Süden verlegt worden)
Dieser Satz ist erst einmal schwer zu verdauen, aber wenn man die Melodie des Textes (und auch die anderer langer Sätze Kleists) eingefangen hat, erkennt man, dass er das Stilmittel der Wiederholung von Wörtern (nicht zu verwechseln mit Redundanz), in diesem Fall die Anapher – Sätze, die mit demselben Wort beginnen – meisterlich beherrscht. Allerdings kann sich die Wiederholung des Wörtchens dass eben nur ein Meister des Schreibhandwerks leisten. Zur Nachahmung ist das jedenfalls nicht empfohlen.

GRILLPARZER liebt flammen und Gebein. EICHENDORFF lässt es gern rauschen (und das sicher nicht nur des schönen Reimes wegen mit dem Wort lauschen): die Erde mit allen Bäumen, die Bäume selbst, die Wipfel, den Wald, die Quelle, den Bach, Fluss und Strom, es rauscht im Hain, in den Bäumen. NOVALIS mag den Traum und die Wollust.

Manchmal häufen sich solche Lieblingswörter. Eine Zeitlang sah alles malvenfarben aus, ohne dass man genau wusste, wie diese Farbe aussieht. Zur Zeit ist vor allem bei Elizabeth GEORGE dauernd jemand verdrossen, und alles wird genossen, die leckere Speise ebenso wie Filme oder Bücher.

Lange wurde gerätselt, ob PROKOP das Pamphlet der Geheimgeschichte des Kaiserhofs von Byzanz gegen Kaiser JUSTINIAN I. und Kaiserin THEODORA wirklich selbst geschrieben hatte, berichtete er von den beiden als Hofgeschichtsschreiber sonst nur Gutes. Als ein Forscher den Stil des Werkes analysierte, stellte er fest, dass Prokop tatsächlich nicht nur Erfreuliches über das kaiserliche Paar geschrieben hatte.

HERDER reagierte dermaßen empfindlich auf Kritik, dass sie ihm häufig das Schreiben verleidete und er deshalb anfangs seine Schriften anonym veröffentlichte (noch im Jahr 1795 schrieb er Friedrich SCHILLER: »Ich bin kein Dichter.«) Er verleugnete sogar (und das als Prediger), dass er die Kritischen Wälder Oder Betrachtungen, die Wissenschaft und des Schönen betreffend, nach Maasgabe neuerer Schriften geschrieben hat. Aber das nutzte ihm nichts. Jeder erkannte Herder an dessen Stil, dessen schwunghafter Art zu schreiben Mit der Zeit wurde er jedoch selbstbewusster und bekannte sich als Autor.

Auch wenn Sie Texte verschiedener Genre, ob Kurzgeschichte, Fantasy, Krimi, unter Pseudonym schreiben, wird jeder, der Sie kennt, wissen, dass nur Sie sie geschrieben haben können. Das mag Sie ärgern, ist es Ihnen doch gar nicht recht, dass Sie so schnell zu erkennen sind. Doch herzlichen Glückwunsch – Sie haben Ihren unverwechselbaren Stil gefunden.

Seien Sie stolz darauf, dass Ihnen das gelungen ist; wieviele Autoren suchen ihr Leben lang vergebens danach! Lassen Sie sich nicht einreden, dass es auf die Dauer langweilig ist, wenn man Ihre Handschrift schon an den ersten Absätzen erkennt. Wir mögen FRISCH wegen seines einfachen Stils und wären enttäuscht, wenn er in einem anderen Roman so ins Detail ginge wie Thomas MANN.

Samstag, 4. April 2009

Über ähnliche Klänge, die oder den Ulli, Johnny und Jenny (Über Namen. V)


Viele Autoren begehen den Fehler, dass sie leicht verwechselbare Namen wählen. Bei Lara und Sandra fragt sich der Leser, welche von beiden den aufregenden Job bei der Investmentgesellschaft angetreten hat und welche gerade fristlos entlassen wurde, statt weiterzulesen. In einem Krimi, in dem die Beamten Hellmer und Kullmer heißen, übersieht der Leser, wer von den beiden nach fünf Monaten endlich den Mord aufgeklärt hat, weil er sich dauernd überlegen muss, wer nun wer ist. Doris LESSINGS Figuren in Und wieder die Liebe heißen Sarah, Mary, Sandy, Patrick sowie Stephen und Henry und die Schauplätze Queen’s Gift und Belles Rivières – das verwirrt den Leser. Vollends verwirrt ist der Zuschauer, wenn in der Serie Star Treck – Das nächste Jahrhundert – der Sicherheitsoffizier Worf heißt, der Antrieb des Raumschiffs Warp (gesprochen Worp), und die größte Bedrohung für die Föderation, zu der sich im vierundzwanzigsten Jahrhundert viele Planeten, darunter die Erde, zusammengeschlossen haben, die Bork sind – ein bisschen viel or

Ähnlich klingende Namen stören den Lesefluss

Wählen Sie nur Namen, die eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sind. Ulli zum Beispiel kann eine Abkürzung von Ulrike, aber auch von Ulrich sein. Solche Namen irritieren den Leser, auch wenn Sie meinen, dass Ihre Figur nur so heißen kann. Wenn Ihr Text in Italien spielt, dürfen Sie Ihre Heldin nicht Andrea nennen, er ist dort ein Männername.

Überhaupt sollten Sie vorsichtig mit ausländischen Namen sein. Es gibt keinen Grund, jemanden Johnny oder Jenny zu nennen, wenn er nicht in einem englisch sprechenden Land lebt. Sollten Sie doch Wert auf diese Namen legen, müssen Sie das begründen. Dasselbe gilt für Nachnamen. Miller mögen auch in deutschsprachigen Ländern viele Menschen heißen, doch wenn Sie einer Figur in einem fiktiven Werk diesen Namen geben, muss er eine Bedeutung für den Text haben. Der Leser ist enttäuscht, wenn Peter Miller in Müden an der Örze lebt und nie weiter als bis Lüneburg gekommen ist, oder wenn er feststellen muss, dass die Geschichte nicht in New York, Toronto, London oder Canberra spielt, sondern in Salzburg, Genf oder Schlüsselfeld. Denken Sie auch an die regionalen Unterschiede: Eine Wienerin wird nicht Birte Matthiessen heißen und ein Hamburger nicht Sigi Prohaska. Und nennen Sie Ihre Hauptfigur nicht Meier beziehungsweise Meyer, wenn sie in Mitteldeutschland lebt. Dort gibt es nämlich ein »Meierloch«. Das bedeutet, dass dort viel weniger Menschen Meier heißen als anderswo. Denn zu der Zeit, als die Menschen noch nach ihren Berufen benannt wurden, war die Bezeichnung für den Verwalter einer Landwirtschaft in manchen Regionen Mitteldeutschlands Vogt und nicht Meier. (Hier können Sie nach der regionalen Häufigkeit von Namen in Deutschland suchen: www.verwandt.de/karten/absolut/meier.html)

Sie dürfen in Ihrem Text grundlos nichts, aber auch gar nichts, schreiben, das den Leser in die Irre führt

Aristoteles' Schreibtipps

Die vollkommene sprachliche Form ist klar und zugleich nicht banal. Die sprachliche Form ist am klarsten, wenn sie aus lauter üblichen Wörtern besteht … Die sprachliche Form ist erhaben und vermeidet das Gewöhnliche, wenn sie fremdartige Ausdrücke verwendet. Als fremdartig bezeichne ich die Glosse*, die Metapher, die Erweiterung und überhaupt alles, was nicht üblicher Ausdruck ist. Doch wenn jemand nur derartige Wörter verwenden wollte, dann wäre das Ergebnis entweder ein Rätsel oder ein Barbarismus: wenn das Erzeugnis aus Metaphern besteht, ein Rätsel, wenn es aus Glossen besteht, ein Barbarismus. Denn das Wesen des Rätsels besteht darin, unvereinbare Wörter miteinander zu verknüpfen und hiermit gleichwohl etwas wirklich Vorhandenes zu bezeichnen. Dies läßt sich nicht erreichen, wenn man andere Arten von Wörtern zusammenfügt, wohl aber, wenn es Metaphern sind, z. B. »Ich sah einen Mann, der mit Feuer Erz auf einen Mann klebte« und dergleichen mehr. Aus Glossen ergibt sich der Barbarismus. Man muß also die verschiedenen Arten irgendwie mischen. Denn die eine Gruppe bewirkt das Ungewöhnliche und Nicht-Banale, nämlich die Glosse, die Metapher, das Schmuckwort und alle übrigen genannten Arten; der übliche Ausdruck hingegen bewirkt Klarheit. Durchaus nicht wenig tragen sowohl zur Klarheit als auch zur Ungewöhnlichkeit der sprachlichen Form die Erweiterungen und Verkürzungen und Abwandlungen der Wörter bei. Denn dadurch, daß sie anders beschaffen sind als der übliche Ausdruck und vom Gewohnten abweichen, bewirken sie das Ungewöhnliche, dadurch aber, daß sie dem Gewohnten nahestehen, die Klarheit. Daher haben diejenigen unrecht, die eine solche Ausdrucksweise verwerfen und sich über den Dichter lustig machen, wie es der ältere Eukleides getan hat. Der behauptete nämlich, es sei leicht zu dichten, wenn es erlaubt sei, die Worte nach Belieben zu erweitern, und er parodierte den Dichter in eben diesem Sprachgebrauch … Derlei Erweiterungen derart auffällig zu gebrauchen, ist lächerlich; hierbei maßvoll zu verfahren, ist die Regel, die für alle diese Wortarten gemeinsam gilt. Denn wenn man Metaphern und Glossen und die übrigen Arten unpassend verwendet, dann erreicht man dieselbe Wirkung, wie wenn man sie eigens zu dem Zweck verwendet, Gelächter hervorzurufen.

*Glosse bedeutete in der Antike „fremdartiges Wort“

Aristoteles: Poetik

Mehr zu Metaphern siehe http://juttas-schreibtipps.blogspot.com/search/label/Metaphern