Gastbeitrag von Eva
Nachdem ich die Adverbien und die Adjektive ausgemerzt hatte, ging ich auf die Jagd nach den Metaphern. Lange musste ich suchen, da sich mir die Vergleiche, die idiomatischen Redewendungen und zu guter Letzt auch noch die Kollokationen in den Weg stellten. Aber dann bog ich um eine Straßenecke und stolperte fast über das Objekt meiner Begierde: eine aufgeblähte Metapher, grün und glibberig, die gerade dabei war in den Gully zu versickern! Meine Augen folgten ihr und ich blieb einsam und mit leeren Augenhöhlen zurück – ich hatte den Kampf verloren!
Ich lehnte an der dunklen Straßenecke und leckte meine Wunden. Die Metapher war im Gully versickert! Ohne sie würde ich mich an meinen eigenen Ansprüchen aufhängen müssen. Oder die Anderen würden mir den Kopf abbeißen! Aber plötzlich wurde das Geschlabber meiner Wundenleckerei durch ein viel heftigeres Geräusch übertönt! Keuchend und hechelnd näherte sich mir der Ehrgeiz, mit tausend schillernden Metaphern im Nacken. Ja, hollodriaho, das würde ein Festtagsschmaus werden!
Der Ehrgeiz warf mir mit einem „Hepp!“ meine Augen zu - er hatte sie aus dem Gully gefischt! Dann breitete er seine Gaben vor mir aus. Da erkannte ich, dass er nur leere Hüllen von Metaphern präsentierte. Hundertmal berührt und nichts ist passiert, dachte ich und erinnerte mich an Wiki, meine abgenutzte Begleiterin. Wer würde mir bei meiner Jagd nach einer wohlgeformten Metapher behilflich sein? Ich sah mich um, und aus dem Schatten der Nacht trat, fein und edel, die Ironie auf mich zu. Ihr wollte ich mich hingeben – erregend und erleuchtend sie empfangen! Es mit ihr treiben, bis die Balken sich bogen!
Der Der Ehrgeiz wurde in seine Schranken gewiesen und musste sich grollend trollen. Die Ironie und ich hatten nun freie Bahn! Wir fielen übereinander her und genossen Spitzfindigkeiten, Andeutungen und bildhafte Eruptionen bis der Tag anbrach und die Ironie sich aus dem Staube machte. Ich wischte mir die Erinnerung dieser Nacht vom Munde und wartete neun Monate. Da gebar ich die rosigste und prallste Metapher meines Lebens! Und damit ihr kein Schulmeister, kein Erbsenzähler, kein Kitschkamel etwas antun konnte, versteckte ich sie in einem Literaturforum! Weder der Ehrgeiz, noch der Gehorsam durften sie betrachten, nur die Ironie kam gelegentlich vorbei und frönte den Freuden der Vaterschaft.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Schreibtipp von Horaz. VI
Die Fürsten, sagt man, sollen große Becher
als eine Art von Folter brauchen, wenn sie jemand
probieren wollen, ob er ihrer Freundschaft wert sei (L):
Um einen Freund im Fuchsbalg auszufinden
mach einer Verse! - Wenn man Quintilius
etwas vorlas, so hieß er euch bald dies bald das
verbessern. Sagte man: es gehe nicht,
man hab es schon vergebens zwei- bis dreimal
versucht: so hieß er euch die ganze Stelle
durchstreichen, und die schlecht geprägten Verse
noch einmal auf den Amboß legen. Wenn
nun aber jemand seine Fehler lieber
behaupten als verbessern wollte, so
verlor er auch kein Wörtchen mehr, und konnt
es wohl geschehen lassen, daß der Mann
sich und sein Werkchen ohne Nebenbuhler liebte.**
Ein Freund, ders redlich meint und richtig denkt,
wird keine Härte, wird nichts mattes dulden;
die üppigen Ranken schneidet er frisch hinweg,
dem was nicht klar genug ist zwingt er euch
mehr Licht zu geben, läßt nichts doppelsinnigs,
nichts schielends, oder was am rechten Ort nicht steht,
unangezeichnet, kurz, er wird ein Aristarch*,
und denkt nicht: ei, was soll ich meinem Freunde
Verdruß mit solchen Kleinigkeiten machen?
O! solche Kleinigkeiten können für den Freund,
der gleich aufs erstemal sich lächerlich
gemacht und schlecht vom Publikum
empfangen wird, sehr große Folgen haben.
*Wie Horaz einen schlechten Dichter, wenn er ihn recht arg schimpfen will, einen Chörilus nennt, so ist ihm Aristarch (der berühmte Emendator der Handschriften von Homers Werken) das Ideal eines Kunstrichters; und ich denke nicht daß es einer gewichtigern Autoriät bedarf, um die Verkleinerer dieses Kunstrichters zu Boden zu wägen.
(In Horazens Brief an L. Calpurnius Piso und seine Söhne [Von der Dichtkunst (De arte poetica)], übersetzt von Christoph Martin Wieland)
**In der Übersetzung von Eckhard Schäfer heißt diese Passage:
als eine Art von Folter brauchen, wenn sie jemand
probieren wollen, ob er ihrer Freundschaft wert sei (L):
Um einen Freund im Fuchsbalg auszufinden
mach einer Verse! - Wenn man Quintilius
etwas vorlas, so hieß er euch bald dies bald das
verbessern. Sagte man: es gehe nicht,
man hab es schon vergebens zwei- bis dreimal
versucht: so hieß er euch die ganze Stelle
durchstreichen, und die schlecht geprägten Verse
noch einmal auf den Amboß legen. Wenn
nun aber jemand seine Fehler lieber
behaupten als verbessern wollte, so
verlor er auch kein Wörtchen mehr, und konnt
es wohl geschehen lassen, daß der Mann
sich und sein Werkchen ohne Nebenbuhler liebte.**
Ein Freund, ders redlich meint und richtig denkt,
wird keine Härte, wird nichts mattes dulden;
die üppigen Ranken schneidet er frisch hinweg,
dem was nicht klar genug ist zwingt er euch
mehr Licht zu geben, läßt nichts doppelsinnigs,
nichts schielends, oder was am rechten Ort nicht steht,
unangezeichnet, kurz, er wird ein Aristarch*,
und denkt nicht: ei, was soll ich meinem Freunde
Verdruß mit solchen Kleinigkeiten machen?
O! solche Kleinigkeiten können für den Freund,
der gleich aufs erstemal sich lächerlich
gemacht und schlecht vom Publikum
empfangen wird, sehr große Folgen haben.
*Wie Horaz einen schlechten Dichter, wenn er ihn recht arg schimpfen will, einen Chörilus nennt, so ist ihm Aristarch (der berühmte Emendator der Handschriften von Homers Werken) das Ideal eines Kunstrichters; und ich denke nicht daß es einer gewichtigern Autoriät bedarf, um die Verkleinerer dieses Kunstrichters zu Boden zu wägen.
(In Horazens Brief an L. Calpurnius Piso und seine Söhne [Von der Dichtkunst (De arte poetica)], übersetzt von Christoph Martin Wieland)
**In der Übersetzung von Eckhard Schäfer heißt diese Passage:
Wenn du Quintilius etwas vortrugst, sagte er wohl: „Verbessere bitte dies hier und dies“. Behauptetest du, du könntest besser nicht machen, was du zwei- oder dreimal vergeblich versucht hättest, so hieß er dich, es zu vernichten und die schlecht gedrechselten Verse zurück auf den Amboß zu legen. Wenn du den Fehler lieber verteidigen als ihn ausmerzen wolltest, verschwendete er weiter kein Wort und keine fruchtlose Mühe, damit du dich und das Deine nur ruhig liebtest, allein und ohne Rivalen.
(In Horaz: Die Dichtkunst. Reclam 2008, S. 33)
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Über Kritik
Dienstag, 2. Dezember 2008
Wenn ein Gewehr an der Wand hängt, muss es auch schießen (Übers Erzählen. IV)
Denn was ohne sichtbare Folgen vorhanden sein oder fehlen kann,
ist gar nicht ein Teil des Ganzen. (ARISTOTELES, Poetik)
»Bester Aleksander Semjenowitsch [Aleksandr Semënovič Lazarev-Gruzinskij (1861–1927)]«, schreibt TSCHECHOW am 1. November 1889, »Ihr Vaudeville habe ich bekommen und sofort gelesen. Es ist sehr schön geschrieben, aber seine Architektur ist unerträglich. Diese widerspricht der Bühne total. Urteilen Sie selbst. Daschas erster Monolog ist völlig unnötig, denn er ragt hervor wie ein Auswuchs. Er wäre am Platz, wenn Sie aus Dascha nicht einfach eine Statistenrolle hätten machen wollen und wenn er, der Monolog, der dem Zuschauer viel verspricht, irgendeinen Bezug hätte zum Inhalt oder den Effekten des Stücks. Man kann nicht ein geladenes Gewehr auf die Bühne stellen, wenn niemand die Absicht hat, einen Schuß daraus abzugeben(kursiv jmw).«Damit nennt Tschechow einen der wichtigsten literarischen (und dramaturgischen) Grundsätze: Alles, was in Ihrem Text anklingt, alles, was Sie einbringen, muss eine Bedeutung für ihn haben. Jeder Satz ist ein Versprechen, das eingelöst werden muss. Alles muss sich zusammenfügen, vom Kugelschreiber bis zur Kletterpflanze, von der Schildkröte bis zum Computer-Passwort. Das, was einen Text nicht voranbringt, gehört als nutzloser Ballast über Bord geworfen. Eine Geschichte, ein Roman ist wie ein Mobile: Ziehen Sie an einem Faden oder verschieben ihn, bewegt sich das ganze Werk. Reißt er, gerät das ganze Gebilde aus dem Gleichgewicht. Alles hängt mit allem zusammen, die Absätze, die Kapitel, der erste Satz mit dem letzten.
Добрейший Александр Семенович! Водевиль Ваш получил и моментально прочел. Написан он прекрасно, но архитектура его несносна. Совсем не сценично. Судите сами. Первый монолог Даши совершенно не нужен, ибо он торчит наростом. Он был бы у места, если бы Вы пожелали сделать из Даши не просто выходную роль и если бы он, монолог, много обещающий для зрителя, имел бы какое-нибудь отношение к содержанию или эффектам пьесы. Нельзя ставить на сцене заряженное ружье, если никто не имеет в виду выстрелить из него. Нельзя обещать. Пусть Даша молчит совсем - этак лучше. (zitiert nach http://dslov.narod.ru/pos/p782.htm)
Wie das so ist: Der russsische Theater-Direktor und Autor Vladimir Ivanovich Nemirovich-Danchenko behauptete, dass er Urheber dieser Formulierung sei, und zwar als kritische Bemerkung zur ersten Fassung der Möwe (Чайка =Tschaika; The Seagull). Aber Tschechow begann erst in den 1890er Jahren, das Stück zu schreiben.)
Alle Figuren, Handlungen, Gegenstände und Ereignisse, die Sie erwähnen, mögen sie noch so belanglos scheinen, müssen ihre Aufgabe für den Text erfüllen. Sonst sind sie wie Gewehre, die nicht schießen: reine Dekoration.
E. M. FORSTER erklärt den Unterschied zwischen Handlung und Plot folgendermaßen:
Der Satz »Der König starb, und dann starb die Königin« verweist auf eine bloße Reihenfolge. Zu einem Plot, einer strukturierten Geschichte, wird er erst, wenn er lautet: »Der König starb, und dann starb die Königin aus Kummer.« Die beiden Handlungselemente sind nun durch Ursache und Wirkung beziehungsweise durch Grund und Folge aufeinander bezogen. König und Königin sind aneinander gebunden, ja sie »existieren« hauptsächlich durch ihre Beziehung. (Zitiert nach GESING, Kreativ Schreiben)Der Leser achtet auf das kleinste Zeichen. Selbst eine Nebelbank oder ein Armband wie in Elizabeth GEORGES Denn sie betrügt man nicht müssen für die Handlung wichtig sein. Ohne die Brille des Professors in CHRICHTONS Timeline wäre die Geschichte anders verlaufen. Auch ein Spielzeuggewehr muss schießen. Und niemand darf sich grundlos schnäuzen. Denn weshalb etwas erwähnen, das die Handlung nicht voranbringt; weshalb die kostbare Zeit mit Unwichtigem vergeuden?
IRVING erwähnt im Zirkuskind* auf Seite 34 einen »kleinen und scheinbar unbedeutenden Vorfall«, eine »Krähe, die etwas Glitzerndes im Schnabel hielt« (haben Sie die Fährte bemerkt, die er mit scheinbar gelegt hat?; lesen Sie dazu die Einträge zu »Übers Beginnen«). Auf Seite 332 spielt jemand mit einem »Kugelschreiber herum. Er war aus echtem Silber und in Schreibschrift war der Länge nach MADE IN INDIA eingraviert«. Auf Seite 810 schließlich dienen diese »Kleinigkeiten« sowie ein Ventilator und eine Kletterpflanze zur Entlarvung eines Mörders. – Sie sehen, dass Sie selbst Blumen oder Pflanzen nicht unbegründet erwähnen dürfen.
Schreiber füllen mit Beschreibungen viele, viele Seiten, Schriftsteller erarbeiten Seiten mit wohlbegründeten und durchdachten Sätzen. Sie schreiben kein aufgeblähtes Buch, sondern Literatur.
In der Mittelgewichtsehe schreibt Irving auf Seite 36 über einen Mann, »der die Eigenheit (hatte), seinen Scotch zwischen den Oberschenkeln einzuklemmen, wenn er einschlief; irgendwie entspannte er nie die Muskeln, und der Drink wurde nie verschüttet«. Wozu soll das gut sein, fragt sich der Leser. Auf Seite 273 erfährt er es:
In der Höhle tüpfelte die vertraute Spätnachmittagssonne die um meinen Vater und in seinem Schoß verstreuten offenen Seiten. Sein Kopf war vertraut gesenkt, seine Hände typisch schlaff, doch als ich nach dem zwischen seinen Knien eingeklemmten Glas Scotch schaute, wußte ich sofort Bescheid. Die Knie meines Vaters waren gespreizt, und der verschüttete Scotch näßte den Läufer zu seinen Füßen, die unbequem verdreht waren – das heißt, unbequem für jemanden, der noch etwas spürte.– Nebenbei: Hat der Übersetzer des Romans, Nikolaus STINGL, nicht ein ausgefallenes Verb gefunden: »tüpfelte«?) –
CRUZ SMITH schreibt in Nacht in Havanna auf Seite 33: »Unter der Lampe hockte einsam und traurig eine kleine Schildkröte in einer Schüssel mit Sand. Das perfekte Haustier für einen Spion, dachte Arkadi.« – Nun gut, werden Sie sagen, Die Schildkröte soll zeigen, dass ein Spion auch nur ein Mensch ist. Einhundertfünfzig Seiten später stellt sich heraus, dass die Schildkröte tatsächlich das perfekte Haustier ist: Ihr Name ist das Passwort für den Computer des Spions.
In Jill MCCORKLES Roman Mond über Carolina sagt ein kleiner Junge: »Taylor kaka gemacht«, und eine Freundin der Mutter erklärt sich bereit, ihn zu wickeln – absolut belanglos und etwas unappetitlich, nicht wahr? Zweihundert Seiten später erfährt der Leser, weshalb diese Szene eben nicht belanglos ist.
Tom WOLFE beschreibt in Ein ganzer Kerl die durch schwere Arbeit plump gewordenen Finger einer seiner Figuren. Grundlos? Nein, denn dadurch ändert sich dessen Leben: Bei einer Umschulung kann er mit diesen Fingern nur unbeholfen Schreibmaschine schreiben und landet, weil er deshalb keinen Job bekommt, weit entfernt von seinem Wohnort in einem kalifornischen Gefängnis. Daraus wird er durch ein Erdbeben befreit. Er sitzt also wiederum nicht ohne Grund in Kalifornien ein statt in, sagen wir mal, New Jersey.
Hans Castorp muten im Zauberberg »gewisse Ballons«, »große, bauchige Gefäße vor den weißlackierten Türen« seltsam an. Erst nach hundertzwanzig Seiten erläutert Thomas MANN, was sie bedeuten: »Jene bauchigen Gefäße mit kurzen Hälsen …, auf die gleich am Abend seiner Ankunft sein Auge gefallen war, enthielten Sauerstoff – Joachim erklärte es ihm auf Befragen.« (Heute würden wir nicht mehr schreiben, dass »das Auge auf etwas fällt«, sondern »sieht«; nebenbei – war Castorp einäugig?)
Unternehmen wir einen Ausflug zu den auf Zelluloid gebannten Geschichten, denn aus gut erzählten Filmen lernen Sie ebensoviel wie aus gut geschriebenen Büchern. Doch, ein Unterschied besteht: Dort bekommt man fertige Bilder vorgesetzt, während ein Schriftsteller die Bilder in seinem Leser erzeugen muss, was wesentlich schwieriger ist und woran so viele Schriftsteller scheitern. Dazu kommt, dass das, was der Film mit seiner Musik ausdrückt, der Autor allein mit seinen Worten zum Klingen bringen muss. Filmmusik unterstreicht Emotionen mit Geigen, Pauken und Fanfaren, dem Autor bleiben nichts als das Wort.
Erinnern Sie sich an den Film Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, in dem Professor Henry Jones stets einen Regenschirm bei sich führt? Das mag ein Gag der Drehbuchautoren LUCAS und MEYJES sein, eine Marotte, ein Symbol für einen Engländer. Aber nein: Als der Professor gemeinsam mit Indiana Jones auf der Flucht an einen Strand gelangt, lässt er durchs Auf- und Zuklappen des Regenschirms einen Schwarm Möwen aufflattern. Die Vögel verstopfen die Triebwerke des die Helden verfolgenden Flugzeugs – und es stürzt ab. Zu Beginn des Films Einer flog über das Kuckucksnest versucht Jack Nickolson einen zentnerschweren Waschtisch aufzuheben, um den Mitinsassen der Psychiatrie zu zeigen, dass sich damit leicht ein vergittertes Fenster durchbrechen ließe. Das misslingt, der Zuschauer vergisst ihn, bis der Waschtisch am Ende wiederauftaucht, um nunmehr dem Indianer »The Chief« den Weg in die Freiheit zu öffnen.
Wenn Sie Tschechows Worte verinnerlicht haben, werden Sie – das verspreche ich Ihnen – begeistert in jedem Buch, das Sie lesen, auf Spurensuche gehen. Wenn Sie immer wieder auf Gegenstände oder Ereignisse stoßen, die keinen Bezug zur Geschichte haben, werden Sie das Buch weglegen, denn es lohnt nicht, es zu lesen. Auch daran werden Sie gute Literatur erkennen. Übrigens: Wie Sie an den Beispielen gesehen haben, sollte kein Unterschied mehr zwischen E- und U-Literatur gemacht werden, sondern zwischen nach allen Regeln der Schreibkunst geschriebenen und einfach heruntergeschriebenen Büchern.
*John Irvings Zirkuskind ist das Buch, um zu lernen, wie man Tschechows Worte meisterhaft umsetzt.
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